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Oratorium von und mit Etta Scollo
Von Hartmut Birkelbach (24.07.2018)

„La Catastròfa: Oratorium für Marcinelle“ am 22. August in Bad Oeynhausen

Das diesjährige 1180719_pressephoto_etta_scollo_web.jpg7. Internationale Literaturfest ‚Poetische Quellen‘ beginnt am Mittwoch, dem 22. August, mit einem außergewöhnlichen Konzert in der ‚Auferstehungskirche am Kurpark‘ in Bad Oeynhausen: um 19.30 Uhr wird dort ein Oratorium aufgeführt, das eindringlich die Wirklichkeit von Leid und Tod thematisiert, aber dabei dann auch zu einer wunderbaren Hymne auf das Leben wird!

Basierend auf dem Buch „La Catastròfa“ des italienischen Schriftstellers Paolo Di Stefano hat die großartige sizilianische Sängerin und Komponistin Etta Scollo ein Oratorium über ein Bergwerksunglück geschrieben, das als eines der dunkelsten Kapitel der italienischen und europäischen Nachkriegsgeschichte gilt: am 8. August 1956 starben in der belgischen Stadt Marcinelle 262 der dort unter katastrophalen Bedingungen lebenden und arbeitenden Bergleute – darunter 126 italienische Gastarbeiter.

In dem Werk „La Catastròfa: Oratorium für Marcinelle“ rekonstruiert Ella Scotto zusammen mit ihrem Ensemble, einem Projektchor und dem bekannten Schauspieler Udo Samel als Sprecher die Ereignisse jener Tage aus Prozessakten und Verhören und verwebt diese Zeugnisse mit den Aussagen von Überlebenden, Rettern und Angehörigen - und verleiht so dem Geschehenen und den damit verbundenen Empfindungen musikalisch auf ergreifende Weise eine Stimme. Historische Bilder des tragischen Geschehens sowie deutsche Untertitel für die in italienischer Sprache gesungenen Lieder werden dabei auf eine Großleinwand projiziert.

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Berührender musikalischer Abschied
Von Sandra C. Siegemund (24.07.2018)

Chorleiter Leo Quezon im Internationalen Gottesdienst verabschiedet

„Du180711_internationaler_gottesdienst_web.jpgrch die Sprache der Musik hat Gott uns verbunden“, sagte Leo Quezon. Der Gründer und Chorleiter des Internationalen Chores, der die Internationalen Gottesdienste an der Auferstehungskirche am Kurpark mitgestaltet, wurde feierlich im Gottesdienst verabschiedet.

Drei Jahre lang hatte er mit seiner Frau Priscilla Pascua-Quezon in Ostwestfalen gelebt. Während sie dieser Zeit für die Freie evangelische Mission in Bielefeld-Bethel gearbeitet hatte, baute er den inzwischen etwa zwölf Sängerinnen und Sänger starken Chor auf. Nun zieht das Paar wieder auf die Philippinen. „Neue Aufgaben warten dort auf euch“, sagte Pfarrer Christian Hohmann in seiner Dankesrede. „Wir dürfen auf dem Fundament, das ihr bei uns gelegt habt, weiter aufbauen. Unsere Gottesdienste sind durch den Chor lebendiger geworden. Und die Lieder, die du ausgewählt und zum Teil auch selbst komponiert hast, haben uns sehr berührt.“

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Vom Prinzen, der nicht heiraten wollte
Von Sandra C. Siegemund (24.07.2018)

Kindermusical der Musik-AG begeistert die Zuschauer

180710_kindermusical_web.jpg„Schon seit Jahren träumte Prinz Flauserich I. von Schloss Schnuckelstein von der ganz großen Liebe. Doch als er die reizende Prinzessin Antonia trifft, steht er sich selbst im Weg. Denn er ist fest davon überzeugt, seine Traumprinzessin zuerst vor einem Drachen retten und aus allerlei Gefahren befreien zu müssen, um auf diese Weise ihr Herz zu gewinnen. Dabei möchte Antonia einfach nur heiraten“, erläuterte Kreiskantor Harald Sieger, der die Musik-AG am Offenen Ganztag (OGS) der Grundschule Altstadt leitet, die Geschichte des Kindermusicals. Bei der Aufführung „Vom Prinzen, der nicht heiraten wollte“ spielten und sangen 30 Mädchen und Jungen aus allen vier Klassenstufen mit.

Mit Spannung erlebten rund 120 kleine und große Zuschauer in der Turnhalle der Grundschule mit, welche Rolle die im Wald hausende Räuberbande spielte und wie die königliche Hochzeit zuletzt doch noch stattfinden konnte. „Alle haben mit viel Engagement ihre Rollen gelernt. Manche sind bereits im vierten Jahr dabei. Andere haben tragende Rollen übernommen, obwohl sie erst seit kurzem in Deutschland sind“, sagte Susanne Wallmann vom Team der OGS. Gemeinsam mit Christine Meier, Martina Kelly und Katharina Dikarew hat sie die Organisation, Einstudierung und Kulissenbau übernommen, während Harald Sieger die musikalische Leitung inne hatte.

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Pro Musica-Plakette
Von B. Silaschi (24.07.2018)

Bundespräsident zeichnet Posaunenchor aus

180625_pro_musica_web.jpgIm Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde dem Posaunenchor der Altstadtgemeinde die Pro Musica-Plakette verliehen. Mit dieser Auszeichnung, die der Bundespräsident vergibt, werden solche instrumentalen Ensembles geehrt, die seit mindestens 100 Jahren bestehen und sich in dieser Zeit besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben.

So machte sich unter Leitung von Pfr. i.R. Bernhard Silaschi eine Abordnung des Altstädter Posaunenchores auf den Weg, um im Blauen Saal des ehrwürdigen Rathauses der alten Hansestadt Soest die Plakette in Empfang zu nehmen. Ausgerichtet wurde der Festakt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie dem Landesmusikrat NRW. Mit dem Posaunenchor aus Oeynhausen wurde die Auszeichnung noch an vier weitere Instrumentalensembles aus ganz NRW verliehen. Außerdem erhielten acht Vokalchöre durch den Vertreter des Kultusministeriums die sogenannte Zelter Plakette.

 

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Faszination der Chormusik
Von Sandra C. Siegemund (24.07.2018)

Thomanerchor begeistert in der ausverkauften Auferstehungskirche

Gespanthomanerbo.jpgnte Blicke richteten sich zum Mittelgang, als die Thomaner in die Auferstehungskirche einzogen. Viele Freunde erstklassigen Chorgesangs hatten die Gelegenheit, den berühmten Knabenchor einmal live zu hören, der zeitgleichen Übertragung des zweiten Vorrundenspiels der deutschen WM-Elf in Russland vorgezogen und das als „Chormusik vom Feinsten“ angekündigte Konzert war ausverkauft.

„Hier wird meisterlich gesungen, dafür steht diese Mannschaft. Und dieses Konzert ist auf jeden Fall ein Gewinn“, sagte Kulturpfarrer Hartmut Birkelbach von „Kuk! Kirche und Kultur“ und begrüßte die über 640 Besucher. Auch für ihn ging mit dem Besuch des weltberühmten Leipziger Chores, der nur selten in Deutschland auf Tournee geht, nach mehrjähriger Vorbereitung ein Wunsch in Erfüllung.

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Ein Hauch von Mittsommer
Von Sandra C. Siegemund (24.07.2018)

Kantorei begeisterte mit nordischen Klängen

Z180612_konzert_altstadt_02_web.jpgu einer musikalischen Reise nach Nordeuropa hatte die Kantorei an der Auferstehungskirche unter dem Motto „Midsommar“ eingeladen. Mehr als 250 Zuhörer ließen sich bei hochsommerlichen Temperaturen von den Chorsätzen aus Skandinavien verzaubern, die die rund 60 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger einstudiert hatten und ausdrucksvoll erklingen ließen.

Die einzigartige Klangwelt nordischer Musik ist geprägt von traditionellen Volksliedweisen. Viele Sätze zeichnen sich durch ihren homogenen Chorklang mit großer dynamischer Variation aus, deren Harmonien an die Tradition romantischer Kompositionen anknüpfen. Einige Werke erreichen mit ihren eher melancholischen Klängen die Herzen der Zuhörer, andere brachten mitreißende Fröhlichkeit zum Ausdruck. Manche a capella gesungen, andere von Harald Sieger am Flügel begleitet. Nach Werken von Ola Gjeilo, Anders Nyberg und zahlreichen weiteren skandinavischen Komponisten begeisterte die Kantorei auch mit zwei Werken von Karl Jenkins , „Cantate Domino“ und „Evening Prayer“.

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Im Wechselbad der Lebensfreude
Von Rainer Labie (28.05.2018)

Jugendkantorei überzeugte mit farbenreichem Konzert

2018.inconcert.jpgEin außerordentlich lebhaftes Konzert bot die Jugendkantorei an der Auferstehungskirche am vergangenen Sonntag. Die rund 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigten in der Kirche am Kurpark neben musikalischem Können vor allem auch ihre Begeisterung für das Singen. Kreiskantor Harald Sieger, der den Chor 2011 gegründet hat, versteht es offenbar ausgezeichnet, jungen Menschen die Freude am Singen zu vermitteln. Und was sie sangen war wahrlich keine schlichte Kost.

Im Mittelpunkt des Programms standen drei Chorwerke zeitgenössischer Komponisten, in denen traditionelle Texte mit moderner Klanggestaltung eine gelungene Synthese eingehen. Der auch in Jazz-Kreisen bekannte, in Schweden lebende Amerikaner Steve Dobrogosz eröffnet mit seiner modernen Vertonung der traditionellen Messe einen ganz neuen musikalischen Zugang für Menschen im 21. Jahrhundert. Der Chor wurde unterstützt durch den ausgesprochen versierten Pianisten Martin Schmidt sowie Rainer Meyer-Ahren, Flügelhorn, Angela Zöckler, Tenorsaxophon, Christine Backer, Posaune, Björn Gbur, Gitarre und Matthias Liebetruth am Schlagzeug. Sie alle konnten das Werk in seiner Kraft und Farbigkeit angemessen zu Gehör bringen.

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Nacht der offenen Kirchen: „Lebensgut Wasser“
Von Rainer Labie (11.05.2018)

Die „Nacht der offenen Kirchen“ organisiert wieder die ACK-Gruppe Bad Oeynhausen Innenstadt: v.l. Wolfgang Steinmeyer, Mechthild Plümpe, Antje Illeson-Labie, Tanja Brokmann, Dietrich Holtermann, Andreas Henke, Rainer Labie, Ronald Deppe, Heidi Swietlik, Friedel Bünz, Ulrike Weißflog, Martin Siegert, Siegmund Ellerhoff, Hans-Walter Rahn und Matthias Mengel.

Von Kirche zu Kirche ökumenisch in Bad Oeynhausen am Pfingstsonntagabend 

RL/Bad Oeynhausen. Die Innenstadtgemeinden in Bad Oeynhausen laden mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Pfingstsonntag ab 19 Uhr wieder zu einer ökumenischen Nacht der offenen Kirchen ein. Die gesamte Veranstaltung steht unter dem Motto „Lebensgut Wasser“ in Anlehnung an die diesjährige Jahreslosung „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Vier Kirchen der Innenstadt werden nacheinander zu Fuß besucht. Dort findet dann jeweils für etwa 45 Minuten eine Themenentfaltung statt, bevor es weitergeht zur nächsten Station. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter und Paul am Westkorso. Dort gibt es eine Meditation zur Bedeutung des Weihwassers: „Wasser des Segens“. Im Anschluss geht es zu Fuß weiter in die Christuskirche an der Elisabethstraße zur Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde, die das Thema Lebenswasser um 20 Uhr rund um die Taufe entfaltet. Die Besucher können dabei auch einen Blick in das Baptisterium der Kirche tun.

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Musik mit viel Glaubens- und Lebensfreude
Von Rainer Labie (23.04.2018)

Judy Bailey und Band zu Gast in der Altstadtgemeinde

180423_judy_bailey_02_web.jpgRL/Bad Oeynhausen. Ein ganzes Wochenende war die bekannte Sängerin Judy Bailey mit ihrer Band zu Gast in der Kurstadt. Auf Einladung des Kulturreferats „KuK!" im Kirchenkreis Vlotho und Kreiskantor Harald Sieger in der Altstadtgemeinde standen ein Konzert am Freitag, ein Chor- und Percussionworkshop am Samstag und ein musikalischer Festgottesdienst am Sonntag auf dem Programm.

Den Auftakt bildete ein sehr lebhaftes Konzert in der Auferstehungskirche am Kurpark. Kulturpfarrer Hartmut Birkelbach machte in seiner Anmoderation ein paar humorige Bemerkungen über das tief versteckte Temperament der Ostwestfalen. Judy Bailey hatte keine Mühe, dieses Temperament schon gleich bei dem zweiten Stück ihres Konzerts beeindruckend hervorzulocken. Da standen sie schon alle in den Bankreihen der Kirche, Hände in die Höhe, drei Schritte nach rechts, drei Schritte nach links. Und schon waren Harmonie und Begeisterung hergestellt.
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Klangvoller Auftakt zum Jubiläum
Von Sandra Siegemund (22.02.2018)

Posaunenchor der Altstadtgemeinde feiert 120-jähriges Bestehen

Klangstark: Der Posaunenchor der Altstadtgemeinde unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger (2. v.r.) begeisterte beim Jubiläumskonzert in der Auferstehungskirche.Strahlende Bläserklänge begeisterten die zahlreichen Zuhörer in der Auferstehungskirche am Kurpark. Musik aus vier Jahrhunderten ließ der Posaunenchor der evangelischen Altstadtgemeinde unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger erklingen. Modernde Stücke wie Traugott Fünfgelds Eröffnungsmusik über den Choral „Ein feste Burg“ und Anne Weckessers Vorspiel zu „Herz und Herz vereint zusammen“ wechselten mit Bearbeitungen klassischer Werke für Bläser.

In Werken von Alexandre Guilmant und Heinrich Schütz zeigten die 25 Musizierenden mit großer Spielfreude ihre Vielseitigkeit. Tänzerische Leichtigkeit bewiesen sie mit vier Sätzen aus einer Suite von Johann Joseph Fux. „Musik in Kirchen ist besonders schön, wenn auch die Besucher zwischendurch mit Lust und Freude singen“, sagte Harald Sieger und ließ sie bei den Chorälen mit einstimmen. Mal begleitet von den Nachwuchsbläsern, in der Bläsersprache „Jungbläser“ genannt, dann wieder mit dem gesamten klangstarken Chor. Auch ein schwungvolles modernes Lied von Simon Langenbach, „Aus den Dörfern und den Städten“, übte er mit den Zuhörern ein.

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Das Kreuz in der Kunst
Von Sandra Siegemund (20.02.2018)

Ausstellung in der Auferstehungskirche am Kurpark vom 18.02. bis 08.04.2018

180218-ausstellung-kreuz-in-der-kunst.jpg„Eine spannende Mischung, über 100 Exponate verschiedener Genres von rund 50 Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten, beispielsweise von Marc Chagall, Boris Doempke, Otto Dix, Karl-Ludwig Lange und Rembrandt van Rijn, erwarten die Besucher“, sagte Pfarrer Johannes Beer, Kurator der Ausstellung „Das Kreuz in der Kunst“.

Am 18. Februar wurde die Ausstellung um
10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Auferstehungskirche am Kurpark eröffnet. Beim anschließenden Empfang führte der Kurator in Anwesenheit einiger Künstler in das Projekt ein. „Das Kreuz ist das zentrale Symbol des Christentums und zugleich sehr vielschichtig. Immer wieder haben sich über die Jahrhunderte bis in unsere Zeit Künstler mit dem Kreuz und der Kreuzigung befasst. Dabei haben sie ganz individuelle Darstellungen und Sichtweisen zum Ausdruck gebracht. Unterschiedliche Aspekte der Kreuzestheologie sind in der Ausstellung zu sehen“, erläuterte der Kurator. In den Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Lithographien steht das Kreuz einerseits für Hinrichtung und Schmerz, andererseits für Hoffnung und Auferstehung.

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„Ein Mann für alle Fälle“
Von Sandra C. Siegemund (05.02.2018)

Pastor Eike Fleer in den Ruhestand verabschiedet

Pastor Eike Fleer (vorne Mitte) mit Wegbegleiterinnen und -begleitern in der Gemeinde.23 Jahre lang hat er in der Altstadtgemeinde gewirkt. Mit einem festlichen Gottesdienst wurde Pastor Eike Fleer in den Ruhestand verabschiedet. „Er ist ein Mann für alle Fälle“, charakterisierte ihn Pfarrer Lars Kunkel. „Wenn man irgendwo Hilfe brauchte, war er da. Und ich kenne niemanden sonst, der so sanftmütig ist.“ Ob bei Jungschar und Kindergottesdienst oder bei der Arbeit mit alten Menschen, ganz besonders in den Heimen, immer lag ihm die Beschäftigung mit dem Glauben und den Mitmenschen am Herzen.

„Deine Zugewandtheit zu den Menschen ist ein sehr modernes Verständnis von Kirche. Dein Titel Pastor, der im Deutschen Hirte bedeutet, ist dafür sehr treffend. Du hast immer das Evangelium in den Mittelpunkt gestellt, nie deine Person oder dein Amt“, so Lars Kunkel. „Der Dienst, den du geleistet hast, wird schwer zu ersetzen sein.“ Schon als Jugendlicher verspürte Eike Fleer den Wunsch, Theologie zu studieren. Hebräisch brachte er sich im Selbststudium mit Cassetten bei.

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Klangvoller Auftakt des Jahres
Von Sandra C. Siegemund (16.01.2018)

Orgelmusik bei Kerzenschein zog viele Zuhörer an

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Mit einem fulminanten Auftakt begann Harald Sieger die diesjährige „Orgelmusik bei Kerzenschein“. Er spielte Benjamin Gruchows „Toccata über Joy to the World und O du fröhliche“. „Das Stück ist ein echter Knaller. In der Herforder Hochschule für Kirchenmusik haben wir das als Weihnachtsgruß aufgenommen“, sagte der junge Organist Hagen Heinicke, der gemeinsam mit dem Kreiskantor die über 100 Zuhörer in der Auferstehungskirche am Kurpark faszinierte.

Abwechselnd präsentierten sie solistisch und gemeinsam eine klangstarke Auswahl. „Vierhändig haben wir Orgelwerke von Schönefelder und Kühme einstudiert“, sagte Kreiskantor Harald Sieger, der auch durch das Programm führte. Während das Eingangsstück die zu Ende gehende Weihnachtszeit in Erinnerung rief, wiesen die anderen einen schwungvollen Weg hinein in das gerade begonnene Jahr. Nach faszinierenden Werken wie Präludien von Johann Sebastian Bach und Dieterich Buxtehude, dem Allegro moderato aus der Sonate Opus 22 von Carl Piutti sowie der Sonate A-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy beendeten die beiden Organisten den Konzertabend mit sechs Duetten von Samuel Wesley.

Mit reichlich Applaus bedankten sich die Zuhörer für den virtuosen musikalischen Jahresbeginn. 

 
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Webcam auf dem Kirchturm

Ein Blick vom Kirchturm der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. (Bild vergrößern)

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